Zu den größten Künstlern, die die Fresken gemalt haben, gehören unter anderem vier folgenden Personen:
Giotto di Bondone – ist ca. 1266 geboren und 1337 gestorben. Er war ein italienischer Maler, Architekt und der beste Vertreter von Trecento. Giotto arbeitete in Florenz, Roma, Padua, Neapel, Assisi und Bologna. Seit dem Jahre 1334 wurde er leitender Baumeister am Dom von Florenz. Er war der Autor von vielen Fresken und übte Tafelmalerei. In seinen Werken sieht man, dass er die italienische Tradition, die byzantinische Würze hatte, mit Gotik gegenübergestellt hat. Es betraf der Körpervorstellung im Raum. Er war der erste, wer den Menschen auf den neuen wichtigen Platz in bildender Kunstgeschichte gestellt hat. In seiner religiösen Gemälden hat er viel von der Wahrheit über das Menschenleben eingesetzt.

Masaccio – richtig Tomaso di ser Giovanni di More – ist 1401 geboren und 1428 gestorben. Er war ein italienischer Maler, einer der Reformer italienischer Malerei mit großer Bedeutung für die europäischen Renaissance. Er arbeitete in Florenz, Pisa und Roma. Wahrscheinlich war Masolin sein Meister. In seinen Werken verwirklichte er seinen monumentalen Stil mit dramatischer Individualisierung von Menschentypen, mit Roherfassung der Architektur und der Landschaft. Er ging der damaligen Epoche in dreidimensionaler und perspektivischer Raumnahme voraus, er brach die flache Tradition von D.B. Giotto. Masaccio hatte den Einfluss auf die Kunst von Rafael und Michelangelo. Er arbeitete unter anderem mit Masolin bei den Fresken in der Kirche Santa Maria der Carmine in Florenz (die berühmte „Vertreibung aus dem Himmel“), das Gemälde für die Kirche Santa Maria del Carmine in Pisa (1426) und das Fresko von Dreifaltigkeit in der Kirche Santa Maria Novella in Florenz.

Michelangelo – richtig Michelangelo Buonarroti. Er ist 1475 geboren und 1564 gestorben. Michelangelo war einer der größten italienischen und europäischen Künstlern der Renaissance. Er bekam die Ausbildung in der Werkstatt von D. Ghirlandaio. Bei ihm studierte er die Fundamente der Freskokunst. Unter der Leitung von Bertold di Giovanni übte er die Skulptur. Sein künstlerisches Schaffen ist mit Roma verbunden. Dort wurde sein Schaffen vom Papstgönner umgefasst. Das Hauptthema der Skulpturen von Michelangelo war menschliche Gestalt, in der Michelangelo den tiefen metaphysischen Sinn entdeckte. Dazu dienten heroische Figuren in dynamischen Posen mit einem gesteigerten Leideffekt, entfernt von harmonischen und statischen Skulpturen der klassischen Renaissance. Die Innovation bezieht sich auf der Einführung von Lösungen, die manieristisch sind und die Barockkreationen ankündigen. Michelengel führ als Architekt neue, dynamische Kompositionsregeln und andersartige Raumnahme ein. Er verwendete klassische Elemente auf eine Art und Weise, die widersprüchlich mit traditionellen Funktionen ist. In der meist innovativen Kapelle von Mediceus lehnte er Kanonen der klassischen Schönheit ab, er verengerte stark die Fensterproportionen und den Pilastern hat er die Kapitelle abgesetzt. Im Bereich der Urbanistik war die wesentliche Neuigkeit, die Einführung von Ovalformen als das Fundament für Formung von Kapitol. Die architektonischen und urbanistischen Hauptwerke: der Vorraum in der Bibliothek Laurenziana in Florenz (1524), der Kapitolplatz (1536), die Erweiterung des Palais Farnese in Roma (1546), die Baufortsetzung der Basilika Sant Peter – die Kuppel (1547), die Kirche Santa Maria degli Angeli in Thermen von Diokletian (1561).

Raffael – richtig Raffaello Santi war ein italienischer Künstler. Er ist 1483 geboren und 1520 gestorben. Raffael war der Hauptvertreter der Hochrenaissance sowohl in der Malkunst, als auch in der Architektur. Er stamm von Urbino und lernte Malkunst in Perugia unter der Leitung von P. Perugin. Am Ende des Jahres 1504 zog er nach Florenz um, dort lernte er die Werke von Leonardo da Vinci kennen. Diese Werke haben den großen Einfluss auf ihn ausgeübt. Im Jahre 1508 wohnte er in Roma, wo er durch Vermittlung von D. Bramante einen Auftrag auf Veranlassung vom Papst Julius II. bekommen hat. Er sollte die repräsentativen Appartements mit Fresken schmücken. Das waren so genannte Stanzen, die erste war fertig im Jahre 1511. Während des Pontifikats des nächsten Papstes Leon X. (seit 1513) begann er den Bau von der Kirche Santo Peter und leitete die Bauarbeiten zwischen den Jahren 1516 – 1520. Gleichzeitig wurde er zum Denkmalspflegern von altertümlichen Sehenswürdigkeiten ernennt. Raffael verbesserte sein Werkstatt, er schuf die berühmten Madonnenbilder (1500 – 1504). Um die Jahreswende 1514 – 1516 fertigte er sieben Kartons – Muster für Wandteppiche in Vatikan an, diese Wandteppiche befinden sich in Sixtinischen Kapelle. Die nächste Aufgabe für ihn war der Schmück von Loggen in vatikanischen Kreuzgängen der zweiten Etage, die Loggen wurden von Leon X. in den Jahren 1517 – 1519 aufgetragen. Diese Arbeit enthielt 52 Bibelepisoden in 13 Stützweiten und die berühmten Grotesken. Raffaels Gönner war neben dem Papst ein Bankhalter A. Chigi, für den der Künstler den Entwurf für Kapelle neben der Kirche Santa Maria del Popolo (seit 1512) geplant hat. Als der beste Werk von Raffael gilt Sixtinische Madonna, die sich in der Kirche Santo Sixtus in Piacenza und Madonna della Sedia (Madonna auf dem Stuhle). Die anderen wichtigen Raffaels Gemälde: die Vermählung der Maria, Madonna mit Distelfink, Madonna del Granduca, Schöne Gärtnerin. Raffael verknüpfte in seiner harmonievoller Kunst christliche Weltanschauung mit altertümlichen Schönheitsideals meisterhaft. Dazu diente seine Kompositionsvollkommenheit, Ernststimmung und die klassische Schönheit seiner Werke.